Geschichte der Vorkriegs-AZ – Chronologie

Chronologie der Vorkriegs-AZ

1920
5. August 1920 Gründung der Austauschzentrale der Exotenliebhaber und – Züchter als lose Vereinigung g

Aufruf und Mitteilungen in der „Gefiederte Welt“, keine Beiträge, aber ein Aufnahme-Geld für Unkosten; rein zweckgebundene Tausch- oder Kaufvermittlung, eine offizielle mehrköpfige „Vorstandschaft“ überflüssig
über Deutschland und deutschsprachiges Ausland sieben Bezirke mit jeweils einem AZ-Vertreter ernannt

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1921
erstes AZ-Jahrbuch
durch die steigende Markentwertung mußte die „Gefiederte Welt“ ihr Erscheinen einstellen: die AZ-Ankündigungen erfolgten teils in Rundschreiben und in dem gedruckten „AZ-Jahrbuch“.
1. „AZ-Jahrbuch“: 16 Seiten, davon 7 Seiten Aufsätze; Mitgliederstand 83
Die Auflistung der Bestände lt. erstem Jahrbuch war interessant: a) Wellensittiche, b) andere Sittiche, c) Japanische Mövchen, d) Zebrafinken, e) Exoten, f) Bastarden und g) Farben- und Gestaltskanarien.

1922
Mitgliederstand schon 160 Mitglieder, „AZ-Jahrbuch“ 48 Seiten stark, elf einschlägige Aufsätze; freiwillige Spenden, teure Rundschreiben ersetzt durch Veröffentlichung in der „Gefiederten Welt“, 17.12.1922 erste Versammlung in Berlin unter Vorsitz von Herrn Aumüller

1923
Mitgliederstand 242, 10,- Mk. Beitrag beschlossen. 48 Seiten Jahrbuch, 11 Beiträge. letzte Phase der Geldentwertung; Futternot; weiterer Tiefstand in den Vogel-Einfuhren. In Hamburg geplante Versammlung wegen politischer Unruhen offiziell abgesagt.
1924
350 Mitglieder, 48 Seiten Jahrbuch mit Aufsätze der verschiedensten Autoren; die „Gefiederte Welt “ konnte wieder erscheinen; zweite Versammlung in Berlin unter Vorsitz von Herrn Wagner, der zum Präsidenten gewählt wird.

1925
346 Mitglieder; der Vogelbestand der Mitglieder wird erstmals auch nach den Zuchtrichtungen statistisch erfaßt: 5699 Fremdländer, 784 ein heimische Körnerfresser, 290 einheimische Weichfresser, 1196 Gesangs- und 223 Farben- und Gestaltskanarien.

Auf der Jahresversammlung 1925 wird die Wahl eines offiziellen Vorstandes beschlossen:
1. AZ-Vorsitzender: Herr Horst Wagner , Bruchmühle,
Schatzmeister: Herr E. Schütze, Eystrup und
Geschäftsführer: Herr A. Krabbe, Anklam und
als Schriftleiter: Herr Troschütz, Hannover.

In England wird die Budgerigar Society (BS) gegründet

Im Herbst 1925 machte der Kanarienzüchter Karl Reich Hans Duncker mit Consul Carl Cremer bekannt. Duncker und Cremer begannen eine intensive fruchtbare Zusammenarbeit, die wegweisend wurde für die künftige nachfolgende Entwicklung der AZ: Übernahme der Leitung, Konzept der Vereinszeitschrift „Vögel ferner Länder“, Gründung des DWV´s in der AZ und Bildung der Vereinsstruktur von AZ und DWV mit Satzung und festgelegtem demokratischen Wechsel der Vorstandschaft.

1926
Das Jahre 1926 leitet die große Wende in der AZ ein:
348 Mitglieder, wegen fehlender Zahlung 278.
Im sechsten Jahrbuch: eine größere Abhandlung über Farben-Wellensittiche von Stefani und Sohn, Neuß, mit Beschreibung der damals schon bekannten Farbschläge

28.09.1926 JHV in Berlin:
– Horst Wagner tritt aus Gesundheitsgründen zurück,
Generalconsul Cremer wird zum Präsidenten der AZ gewählt.
– A. Krabbe: Geschäftsführer von AZ und DWV
– Stellv. Geschäftsführer: Adolf Voigt
– DWV wird auf der JHV in Berlin 28.09.1926 gegründet. Initiator Consul CREMER, weitere Gründungsmitglieder waren u. a. A. Krabbe, Dr. H. Duncker, R. Aumüller, A. Mertes und W. Schinke.
– Beschluss, eine Vereinszeitschrift unter dem Namen „Vögel ferner Länder“ herauszugeben, die vierteljährlich unter der Schriftleitung von Dr. Duncker ab 1927 erscheinen soll.

– AZ schließt sich dem Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber e. V., Sitz Leipzig an.

1927
große Wendepunkt im AZ-Geschehen.
Generalconsul C. H. Cremer übernahm den Vorsitz,
Das Jahrbuch wird durch die viermal im Jahre erscheinende Vereins-Zeitschrift „Vögel ferner Länder“ abgelöst. Mitgliederzahl: 271

AZ und DWV bekommen eine Satzung:
04.09.1927 JHV in Bremen: Die vom Vorstand als notwendig erachteten und der Versammlung zur Genehmigung vorgelegten Statuten ( d.h. Satzung der AZ und des DWV) wurden in Durschlägen verteilt, verlesen und nach einigen Zusätzen angenommen

Satzung-az-4-9-1927

Satzung-dwv-03-09-1927

 

Wahlmodus des Vorstandes laut neuer Satzung: (erklärt den Vorsitzwechsel der Vorkriegs-AZ)
§ 5.
Die Mitgliederversammlung, welche möglichst jährlich – in Ausnahmefällen zweijährlich – stattfinden soll, wählt den Vorstand der Vereinigung, welcher aus je einem
Vorsitzenden,
Geschäftsführer,
stellvertretenden Geschäftsführer,
Schatzmeister und
Beisitzer
bestehen soll, auf drei Jahre. Von den Mitgliedern des Vorstandes sollen indessen im erstfolgenden Jahr zwei, im zweitfolgenden Jahre ebenfalls zwei und im drittfolgenden Jahr das fünfte Mitglied ausscheiden. Die Reihenfolge des Ausscheidens wird durch das Los bestimmt. Ausgeschiedene Mitglieder sind wieder wählbar.
Die Funktionen des Vorstandes sind ehrenamtlich; derselbe bleibt solange im Amt, bis die Neu- oder Wiederwahl vollzogen ist.

Im DWV werden die technischen Voraussetzungen für Stammeszucht und Zuchtplanung vorgestellt und beschlossen: geschlossener Fußring, die Einzelhecke, das Zuchtbuch und die Stammkarte.

1928
Jahresversammlung am 8./9. September in Halle
Allen Silver, Vorsitzender der englischen BS zu Gast; offizielle Pflichteinführung der Stammkarte, die Genehmigung, wie auch die Einführung einer Tauschliste beschlossen Als AZ-Abzeichen: die Reichsverbands-Nadel (Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber e. V., Sitz Leipzig)
Mitgliederzahl: 271

Wahlprozedur 1928: „Durch Los bestimmt hatten die beiden Geschäftsführer die Bürde ihres Amtes nach Ablauf des Jahres niederzulegen, die ihnen sofort wieder übertragen wurden. Im nächsten Jahr wird das Präsidentenamt und das des beratenden Beisitzers, im übernächsten das des Schatzmeisters frei“.

1929
AZ-Versammlung in Wien, die erste dieser Zusammenkünfte im Ausland
Mitgliederzahl: 290
Wahlprozedur 1929: Die laut Satzung ausscheidenden Vorstandsmitglieder – der Präsident Generalkonsul Cremer und der Beisitzer Herr Troschütz – wurden durch Zuruf wiedergewählt.
Bezirks-Versammlungen:
– in Jena für die AZ-Mitglieder Thüringen und Sachsen unter Leitung von A. Voigt,
– für die Mitglieder im Raum Düsseldorf unter Leitung von Herrn Stefani.

1930
Beteiligung der AZ bei der Vogelschau der Preußengruppe am 6./7. September in der „ Neuen Welt“ zu Berlin anläßlich der Tagung des Reichsverbandes der Deutschen Vogelliebhaber
Mitgliederzahl: 348

Generalconsul Cremer: als Präsident der AZ zurückgetreten, zum Ehrenpräsidenten gewählt.
AZ-Präsident wurde Direktor R. Aumüller, Delitzsch;
Geschäftsführer die Herren Krabbe und von Zitzewitz

1931
Jahresbeitrag: 10,- zuzüglich 5,- RM DWV-Beitrag

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1932
Jahresversammlung der AZ-DWV 10./11. September in Hannover
Die wichtigsten Beschlüsse:
Die AZ wurde umbenannt in „Verband der Liebhaber fremdländischer Ziervögel“
und fungierte als Dachverband seiner Unterabteilungen:
—„Verein der Exotenliebhaber‘ (AZ) und
— Deutscher Wellensittichzüchter­ Verein (DWV)
ab 1. Januar 1933 zweimonatlich erscheinende Zeitschrift „Vögel ferner Länder“, DWV-Beitrag wurde auf 2,- RM ermäßigt

1933
Die Generalversammlung des „Verbandes der Liebhaber fremdländischer Vögel“ mit seinen Unterabteilungen AZ und DWV fand am 5. November im Bierhaus „Oper“ in Berlin statt. Dort zeichneten sich bereits die ersten Gespräche einer Wellensittich-Fachschafts-Gründung (wurde später verworfen) ab.

Bezirks-Versammlungen:
Bezirks-Versammlung am 8. Januar in Halle (AZ-Vorsitzender A. Voigt)
Bezirksversammlung der Berliner AZ-Freunde am 6. Januar (Leitung von Herrn von Zitzewitz)
Bezirksversammlung am 7. Mai für die mitteldeutschen AZ­ Freunde (A. Voigt)
DWV-Bezirksversammlung am 7. Mai in Braunschweig.

1934. (Rettungsversuche)
Das Jahr begann mit einer Hochflut von Verbands-Neugründungen, Umbenennungen und den dazu gehörigen Aufrufen, die alle den Zweck hatten, eine zentrale Liebhaber- und Züchter-Organisation zu schaffen (katastrophalen Niedergang der WS-Preise; Hoffnung, daß durch eine zentral ausgerichtete Organisation die wilden Züchter ausgeschaltet würde) (Keidel)

Neu gewählt wurde Herr Landwirtschaftsrat Johann Jäger, Halle, als AZ-Vorsitzender und Herr Strerath, Braunschweig, als Kassierer.

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Dieses Vorwort zeigt schlaglichtartig, daß die braune Ideologie auch die Vogelliebhaberei durchdringt und läßt Schlimmes ahnen!

Mitteilung in „Vögel ferner Länder“ Heft 2 1934:

Der Reichsbund „Volkstum und Heimat“ hat als maßgebende Organisation der Vogelliebhaberei und Pflege den „Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber e.V.“ anerkannt. Seit dem 1. April dieses Jahres ist die A.Z. dem Reichsverband angeschlossen und von diesem mit der Interessensvertretung sämtlicher Exotenliebhaber und Exotenliebhabervereine betraut worden. Die A.Z. ist das Sammelbecken für sämtliche Liebhaber und Pfleger von ausländischen Stuben- und Volierenvögeln, soweit dieselben nicht gewerbsmäßige Zucht betreiben.
Seit dem 3. April dieses Jahres ist der D.W.V. der AZ angeschlossen und somit dem Reichsbund „Volkstum und Heimat“ eingegliedert. Der Liebhaber, Pfleger und Züchter des Wellensittichs nimmt dieselbe Stelle ein wie beispielswiese der Pfleger und Züchter von Prachtfinken, Täubchen, Zierwachteln und ähnlichen, soweit die Zucht nicht in Massen und erwerbsmäßig betrieben wird.

Nachstehend die zum 1. und 5. April erschienen Bekanntmachungen:

Aufruf an alle Exotenliebhaber und Vereine
Der Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber e.V., Sitz Leipzig, im Reichsbund „Volkstum und Heimat“, hat die A.Z. als die älteste und weitaus größte Vereinigung der Exotenliebhaber bestätigt und den Vorstand derselben beauftragt, alle Vereine dieser Art anzuschließen und noch fernstehende Exotenliebhaber als Mitglieder zu sammeln. Herr Adolf Voigt, Jena, ist bevollmächtigter Vertreter und Fachberater der Exotenliebhaberei in den Vorstand des Reichsverbandes berufen worden.
Der Verein der Exotenliebhaber (A.Z.) ruft deshalb alle Ortsvereine und alle noch nicht angeschlossenen Liebhaber auf, den Anschluß an die A.Z. zu vollziehen und damit den großen Ring in „Volkstum und Heimat“ zu schließen. Alles Nähere über Aufnahmebedingungen, Leistungen und Beitrag durch den Geschäftsführer Adolf Voigt, Jena.
1935. ( Die Auflösung der AZ)
Keidel AZN 5/1983:
„Mit einer Neujahrsbotschaft voller Hoffnungen wurde das schicksalsschwere Jahr begonnen, aus der auch die kommenden Sorgen zwischen den Zeilen herauszulesen waren. Der große Umbruch auf allen Gebieten hat auch die AZ-DWV ergriffen, trotz mancher Einsprüche, die zwar berechtigt, aber gegenstandslos blieben. Die Einführung des Papageiengesetzes. die behördliche Zwangsmeldung. die Beringung, das Nachweisbuch usw. sind alles Hilfestellungen geworden, die dem Auslöschen der AZ jener Zeit Pate standen. Daß aber viele AZ-Freunde nur schweren Herzens zustimmten, ist ebenso überliefert und stand nur ein Trost dafür, daß die AZ weiterhin in der Fahrspur des Reichsverbandes der Deutschen Vogelliebhaber blieb und die Richtung der angestammten Vogelliebhaberei beibehielt. Dies war umso notwendiger, als die AZ und der DWV mit dem 31. März 1935 aufgehört hatten zu bestehen und eine fünfzehnjährige überaus fruchtbare Pionierarbeit in der Erforschung der Wellensittich-Farbvererbung ihr Ende fand. Wenn auch der weitaus größere Teil der Mitglieder mit der überraschten Auflösung ihrer liebgewordenen AZ nicht einverstanden war, die Verhältnisse waren stärker und übrig blieb neben der schönen Erinnerung ein interessanter Zeitabschnitt Züchter- und Liebhaber-Literatur zwischen zwei Weltkriegen.“

Ergänzungen zur Auflösung der AZ:

1.:
Geschäftsbericht des Reichsverbands (RV) der Deutschen Vogelliebhaber e.V., Sitz Leipzig für die Zeit vom 1. April 1934 bis 31. März 1936.

Es muß ausdrücklich festgestellt werden, daß die Leitung des RV (Reichsverband der Deutschen Vogelliebhaber ) es sehr bedauert, daß bei den deutschen Vogelliebhabern immer wieder Kräfte am Werke waren, um die Einheit der deutschen Vogelliebhaber und somit deren Einheitsorganisation zu verhindern. Dessen ungeachtet ging die Leitung des RV. … einen zielbewußten Weg, der dahin führen sollte, daß erstens eine gesetzliche Grundlage für die deutsche Vogelliebhaberei geschaffen werde und somit die Ausübung der Stubenvogelliebhaberei auch für die Zukunft gesichert bleibt und zweitens, daß endlich die so notwendige Einheitsfront der deutschen Vogelliebhaberei geschaffen wird. ….
Die Leitung des RV. war sich stets ihrer Pflichten und schweren Verantwortung bewußt, denn es mußte unter allen Umständen gelingen, die Mitarbeit der deutschen organisierten Vogelliebhaber bei der Gesetzgebung zu sichern und diese so zu gestalten helfen, daß allen deutschen Volksgenossen bei der Ausübung der Stubenvogelliebhaberei gleiche Rechte und Pflichten entstehen. Der festgefügte Bau des RV. hat auch dies Probe … glänzend überstanden, denn es kann ohne Überhebung gesagt werden, daß der RV. als maßgebliche Organisation der deutschen Vogelliebhaberei einen großen Teil dazu beigetragen, um das Gesetz teilweise in unserem Sinne zu gestalten. Das Wachstum des RV. hat in der verflossenen Geschäftsperiode gezeigt, daß nach und nach bei dem größten Teil der deutschen Vogelliebhaber sich die Erkenntnis durchrang, daß sich die deutschen Vogelliebhaber, um im Sinne der deutschen Volksgemeinschaft zu handeln, nur derjenigen Organisation anzuschließen haben, die sich in den 12 Jahren ihres Bestehens als wirkliche erfolgreiche Interessensvertretung der deutschen Vogelliebhaber gezeigt hat. Nachdem der RV. zur Generalversammlung 1934 in Nürnberg mit 100 Ortsgruppen … eingetreten war, kann er heute auf einen weiteren Gewinn von über 30 Ortsgruppen zurückblicken…
Außer diesen Ortsgruppen, welche zum größten Teil in den Landesgruppen Preußen, Bayern, Sachsen-Großthüringen, Württemberg, Baden, Hessen und Pfalz-Saar zusammengeschlossen sind, hat der RV. noch einen bedeutenden Mitgliedergewinn zu verzeichnen durch die Gründung der Fachgruppe der Liebhaber und Züchter fremdländischer Vögel. Diese Gründung machte sich wegen Austritt resp. Auflösung der AZ notwendig, und der Aufschwung der Fachgruppe hat gezeigt, daß die Gründung einer solchen eine schon längst notwendige Einrichtung bedeutet. Der Reichsverband hat …. immer wieder versucht, durch Verhandlungen mit denen auf diesem Gebiete noch bestehenden Organisationen einen Zusammenschluß und somit eine Einheits-Organisation aller deutschen Vogelliebhaber zu schaffen.

Um unsere Gegner zu überzeugen, daß wir Vogelliebhaber nicht allein in der Käfigung von Vögel das uns gesteckte Ziel erblicken, sei vor allem auf die Ausübung eine wirklich praktischen, sinngemäßen Vogelschutz in den Reihen unserer Mitglieder … hingewiesen, zur näheren Orientierung sei auf den Bericht des Obmanns für Vogelschutz im RV., Herrn Keidel, hingewiesen.

… Soweit es die Zeit des Reichsverbands-Führers erlaubte, nahm er an verschiedenen Veranstaltungen … teil. So … an der Tagung der AZ. 1934 in Jena … .

…und der Reichsverband wird nicht eher ruhen, bis es ihm gelungen ist … eine Einheitsfront durch Schaffung einer Einheits-Organisation und somit Zusammenschließung aller deutschen Vogelliebhaber in derselben herbeizuführen. Dies ist noch eine Hauptaufgabe des RV. und wird voraussichtlich in kurzer Zeit ihre Lösung finden. Angesichts der Wichtigkeit einer gesetzlichen Regelung des Vogelschutzes und der Stubenvogelliebhaberei bestand die Haupttätigkeit der RV.-Leitung in den verflossenen Jahren darin, nichts unversucht zu lassen, um erfolgreich mitzuarbeiten an der Gestaltung eines die Stubenvogelliebhaberei würdig berücksichtigendes Gesetzes. …

Original des Geschäftsberichtes:

1-reichsverband-der-deutschen-vogelliebhaber-1934-36m
2.: Auflösung Im Reichsverband deutscher Vogelpfleger und -Züchter

15.03.1937:

2-reichsverband-dt-vogelpfleger-u-zuechte-satzung-1937-markierungen

18.04.1937:

3-reichsverband-dt-vogelpfleger-u-zuechter-04-1937-m